Zu den wegweisenden Good Practice Modellen aktueller fotojournalistischer Praxis, die das Festival 2013 präsentiert, gehören die Arbeiten  des niederländischen Fotografen Rob Hornstra.  Deshalb werden in einer bislang einmalig umfangreichen Werkschau gleich mehrere  Geschichten des „Sotschi-Projektes“ und die  Serie „101 Billionaires“ gezeigt. In einem interdisziplinären Workshop mit Hornstra, dem Autor Arnold van Bruggen und  Designer Jeroen Kummer ist zu lernen, wie langfristige Dokumentarfoto-Projekte heute kreativ erzählt, gestaltet und  finanziert werden können.

Das Sotschi-Projekt ist ein fünfjähriges Dokumentarfotoprojekt, das Rob Hornstra mit dem Autor und Filmemacher Arnold van Bruggen 2009 begann und im Herbst 2013 beenden wird, bevor dann die Olympischen Winterspiele 2014 beginnen. Ziel des langfristigen Vorhabens ist die Dokumentation der Veränderung von Sotschi und der gesamten Kaukasus-Region unter dem Einfluss der Vorbereitungen auf die Olympiade.

Im Laufe der nun fast vollendeten Arbeiten produzierten Hornstra und seine Mitstreiter zahlreiche Bücher, Poster und Ausstellungen mit diversen Geschichten und für unterschiedliche Publikationsanlässe. Diese sind nicht nur als einzelne Objekte hochkarätig und sehenswert. Vor dem Hintergrund der Ziele des Festivals haben sie als „Gesamtkunstwerk“ außergewöhnlich vielfältiger und kreativer Präsentationsformen fotografischer Reportage Modellcharakter für die zeitgenössische Dokumentarfotografie. Berlin Fotofestival THE BROWSE bietet Monate vor den geplanten Sotschi-Abschlussausstellungen in Antwerpen und Moskau als Review-Preview diesem Juwel wegweisender niederländischer Dokumentar-Fotografie und Fotobuch-Kunst eine adäquate internationale Bühne.

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